Orientalische Nacht Feldatal

Am 3. September 2011 hieß es in Groß Felda „Tanz durch den Orient – eine orientalische Nacht“.

„Alenya – Verein für orientalischen Tanz und Kultur e.V.“ aus Pohlheim begleitete die Gäste im Rahmen der Kulturnacht in Groß Felda auf die tänzersche Reise in die Welt des Orients.

Fantasievolle Tänze, farbenprächtige Kostüme und ein Programm, das durch die bunte Welt des orientalischen Tanzes führt – so war diese Veranstaltung angekündigt.

Was uns dort erwartete, war uns jedoch noch nicht so ganz klar.

Bislang organisierten wir unsere eigenen Shows – hier in Pohlheim, Zuhause, mit „unserem“ Publikum, in gewohnter Umgebung oder aber wir waren als Gast bei einer Show.

Nun, das erste mal mit komplettem Programm, inkl. Rahmenprogramm, Bazar etc. in einer anderen Gemeinde.

Wie wird die Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis Feldatal klappen? Wie wird die Halle sein? Ist die Bühne ausreichend? Haben wir genügend Umkleideräume? Welche Technik werden wir haben? Wird das mit der Bewirtung klappen? Wie organisieren wird das Catering und und und.

Alles Dinge die bei solche einer Veranstaltung zu beachten sind und wir vor Ort schon einige Male toll gehandelt haben.

Ganz besonders aber beschäftigte uns die Frage – Wie wird diese Veranstaltung überhaupt angenommen?

Was uns dort erwartete, war nicht so ganz klar – aber es war eine Herausforderung und wir nahmen sie gerne an!

Neben den Tänzerinnen und Gruppen des Vereins brachten wir noch Tänzerinnen aus Eschwege, Bad Camberg, Gießen, Wetzlar und Umgebung, aber auch aus dem Vogelsberg mit.

Mit den Tänzerinnen von „Knuts Hut Club“ – der Garde aus Groß Felda, wurde noch ein Tanz eingeübt, damit es dann an dem Abend auch für sie heißen konnte „Shake your Body like a Bellydancer“ – was sie übrigens mit Bravour meisterten!

Wie es zu einer „orientalischen Nacht gehört, begleitete uns ein Bazar. Bauchtanzzubehör, Schmuck, Kostüme und Wohnaccessoires wurden aufgebaut – in der Hoffnung, den Gästen zu gefallen und das orientalische Ambiente zu steigern.

Auch der Gaumen sollte mitgenommen werden auf die Reise. Das Restaurant „Savanne“ aus Lich lockte mit ihren afrikanisch-orientalischen Kochkünsten.

Schon früh duftete es nach herrlichen Gewürzen, denn die Speisen wurden vor Ort frisch zubereitet. Die Klänge, die schon beim Aufbau des Bazars im Hintergrund liefen und die für die Generalprobe bereits gekleideten Tänzerinnen, ließen schon früh ein orientalisches Flair aufkommen.

 Um 17 Uhr sollte der Saal geöffnet werden. Bereits eine halbe Stunde früher standen die ersten Gäste vor der Tür. Natürlich wurden sie eingelassen und so konnten sie sich die später doch sehr begehrten Pätze sichern.

Die Halle füllte sich, mehr und mehr. Der Bazar, das Essen, das ganze Ambiente wurde von den Gästen aus Groß Felda mehr als gewürdigt.

Um 19:30 Uhr sollte die Show starten… jedoch schon viel früher stellte man fest, dass die bereit gestellten Tische und Stühle nicht ausreichen würden. Schnell wurde improvisiert und die Helfer der Kulturnacht Feldatal stellten weitere Plätze bereit.

Peter Damm, begrüßte im Namen des Arbeitskreis Kulturnacht Feldatal die Gäste und gab damit die Bühne für die tänzerische Seite der „orientalischen Nacht“ in Feldatal frei!

Das Programm wurde mit den kleinsten eröffnet – einer Kindergruppe aus Feldatal, die die ersten Schritte in den orientalischen Tanz wagten. Die Subayas, die Kindergeuppe von Alenya zeigten dann mit ihrem Schleiertanz, was sie bereits gelernt haben.

Mit den Habibis, den Jugendlichen des Vereins, die allerdings nur in halber Besetzung auf der Bühne standen, war der Part der jungen Tänzerinnen abgeschlossen und die Bühne wurde für die erwachsenen Gruppen und Solistinnen frei gemacht.

Wie versprochen wurde es ein buntes Programm, das viele Facetten des orientalischen Tanzes wiederspiegelte.

Das Publikum war fasziniert von den Darbietungen des Abends und ließ sich gerne mitnehmen auf diese Reise.

Wo die einzelnen Höhepunkte lagen, kann man gar nicht sagen, denn sowohl die Choreografien der Gasttänzerinnen die nach Bollywood, auf die klassische orientalische Tanzreise oder die peppig moderne orientalische Tanzwelt entführten, die fantasievolle Darbietung der Alenya Roses, die mit ihren Isis-Wings einen fantasievolle Choreografie zeigten, Elsumelya die mit Schleierfächer auf eine Zeitreise ins Mittelalter zogen, Majida, die sowohl als Solistin, wie auch mit ihren Gruppen eindrucksvolle Tänze auf die Bühne brachte, Juliane -Tänzerin der Habibis, die mit ihren 13 Jahren als jüngste Solistin ihr erstes Solo auf einer Bühne gab, oder „Alenya-All-Stars“, die mit ihrem Tanz für tolle Überraschungseffekte sorgten, Alegria, die mit einem Leuchterteller durchs Publikum tanzte oder Basheera, die mit ihrem Schmetterlingsschleier den krönenden Abschluß des Abends bildete.Das Publikum ging begeistert mit!

Nach über 2-stündigem Show-Programm, das von einer Pause, in denen das bis dahin gesehene erst mal verarbeitet, der Bazar noch mal ausgiebig besucht werden und für das leibliche Wohl gesorgt konnte, kam dann der tosende Schlussapplaus.

Zufriedenheit und Begeisterung herrschte auch bei den Tänzerinnen und den Veranstaltern! Mit diesem Erfolg hätte niemand so ganz gerechnet – und wir waren uns einig, als wir nach einer Wiederholung gefragt wurden. Wir von Alenya kommen gerne wieder!

Nähere Informationen zu den Mitwirkenden finden sie hier:

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Auch wenn der Name, dem einen oder anderen etwas „spanisch“ vorkommen mag, so verbirgt sich dahinter eine Tänzerin mit Leidenschaft für den orientalischen Tanz.

Wie viele hat sie ihre ersten Schritte im orientalischen Tanz bei einer Volkshochschule gemacht.

Workshops, Fort- und Weiterbilungen und schließlich eine Ausbildung zur „Lehrerin für orientalischen Tanz und Körperübungen“ begleiteten ihren Werdegang.

1997 gründete sie dann mit Tanzfreunden, und vor allem weil einige Kinder gerne den Tanz lernen wollten, „Alenya – Verein für orientalischen Tanz und Kultur e.v.“ in Pohlheim.

Sie führt den Verein als Vorsitzende und Hauptorganisatorien der jährlich stattfindenden Show in Pohlheim.

Außerdem ist Alegria Übungsleiterin der Gruppen „Alenya Roses“, „Elsumeyla“, „Habibis“ und „Subayas“.

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Basheera

Der Künstlername Basheera ist frei übersetzt aus dem arabischen und bedeutet so viel wie: Überbringerin froher Botschaft / guter Nachrichten.

Dieser Künstlername steht stellvertretend für die Bemühungen der Tänzerin, den Orientalischen Tanz in all seiner Faszination einem breiten Publikum näher zu bringen sowie etwaige Berührungsängste oder Vorurteile gegenüber dieser uralten und traditionsreichen Tanzkunst abzubauen.

Basheera hat im September 2006 ihre Lizenz-Ausbildung zur Fachübungsleiterin-C für Orientalischen Tanz im Sportinternat des Deutschen Sportbundes (Deutscher Olympischer Sportbund) in Frankfurt erfolgreich abgeschlossen und sich damit ein breitgefächertes Fundament für ihren Tanz und jetzige Lehrtätigkeit geschaffen.

Bei unseren Shows begeisterte Basheera immer wieder das Publikum mit ihrem fundiertem Können und der Interpretation ihrer Stücke.

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Majida

Tanz ist „mein Leben“

Über klassischen Ballettunterricht und etlichen Umwegen kam Majida 2002 zum Orientalischen Tanz. Fasziniert von Musik, Anmut und Ausdrucksstärke wurde der orientalische Tanz zu einem wichtigen Bestandteil in Majida’s Leben.

Von 2003 bis 2004 hat Majida die Ausbildung “ESTODA®-Lehrer/in” bei Yasmin al Ghazali in Offenbach am Main bis einschließlich Modul 3 besucht.

Im September 2006 hat Majida ihre DTV Lizenz-Ausbildung zur Trainerin – C für Orientalischen Tanz des Deutscher Olympischen Sportbundes erfolgreich abgeschlossen und sich damit ein breit gefächertes Fundament für ihren Tanz und Lehrtätigkeit geschaffen.

Majida ist Leiterin der Gruppe Raks Masarat; unterrichtet Gruppen in Solms und für den Rot Weiß Club Gießen e. V.

Seit Februar 2006 ist Majida begeisterte Teilnehmerin der „Masterclass“ mit Enussah aus Nürnberg, die neben Rita Sherif bis heute zu ihren wichtigsten und inspirierenden Lehrerinnen geworden ist. Weitere Dozenten- und -innen auf Ihrem Weg: Djamila, Reyhan, Said El Amir, Alitza und Samra, Malu, Maral, Sahra Saeeda (USA), Prof. Hassan Kalil aus Kairo. Dies zeigte sie mit ihrer Begeisterung und den gekonnt dar gebrachten Choreografien wieder aufs Neue.

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Harem

„Harem“ gründete sich im Jahr 2005 aus den Tänzerinnen Shirin, Yasmina und Anjouli. Im März 2010 gewann die Gruppe mit Leyana eine weitere Tänzerin dazu. Die Showtanzgruppe tritt im Raum Eschwege auf und bietet eine breite Palette orientalischer Tänze. Hierzu gehören neben den traditionellen Tänzen auch Hula und der immer beliebter werdende Bollywood-Dance.

2010 stellen sie mit großem Erfolg ihre erste eigene Show – eine Benefiz-Show zu Gunsten B.A.C.A.A. (Biker against Childporn and Abuse) und Worldvision – auf die Beine.

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Elsumelya

hat sich 2009 zusammengefunden.

Die Tänzerinnen, die bereits schon Tanzerfahrungen hatten, sind sehr schnell auf einen Nenner gekommen. Das Miteinander steht hier im Vordergrund und ergibt sich -sowohl bei der Musikauswahl, als auch den Choreographien- wie von selbst.

Bereits erworbene Erfahrungen und Ideen werden mit eingebracht und die Choreographien, gemeinsam entwickelt. Gerne wird dabei auch mal ein Ausflug in eine andere „Zeit“ unternommen, mit Accessoires gearbeitet und auch mal in andere Stilrichtungen fusioniert.

Die Freude und Spaß an ihren Tänzen sind ansteckend. Dies führt dazu, dass Elsumeyla immer wieder gerne gesehene Gäste auf Veranstaltungen und Auftritten sind und das Publikum begeistern.

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Alenya Roses

Unsere Gruppe der „ersten Stunde“.

Alenya Roses hat sich schon früh zusammengefunden und war, neben den Habibis, die erste Gruppe von Alenya.

In der Zwischenzeit haben sich die Tänzerinnen und die Gruppe weiterentwickelt. Die Gruppe hat sich erweitert, regelmäßiges Training und Einladungen zu Veranstaltungen tragen dazu bei, dass die Gruppe gefordert und gefördert wird.

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Habibis und Subayas

Sowohl unsere Kleinsten, die Subayas, als auch die Habibis, der Nachwuchs des Vereins – sind natürlich auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie und möchten zeigen, was sie in den Übungsstunden gelernt haben.

Unsere Habibis zwischen 12 und 15 Jahre sind die Mädels nun alt, die sich sich hinter unseren „Lieblingen“ verstecken.

Die Mädels haben sich bereits bei mehreren Auftritten etabliert und unterstützen immer wieder unseren „jüngsten“ Zuwachs, die Gruppe „Subayas“ (die „kleinen Löwinen“ – Mädels ab 4 Jahre) und begleiteten sie als Unterstützung auf die Bühne.

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Shanti

„Shanti“ – alias Tatjana Sercis hat sozusagen Heimspiel. Die Tänzerin aus Ulrichstein hat sich, im Bereich „orientalischen Tanz“ überwiegend dem Bollywood verschrieben.

Sie ist als Sport- und Tanzlehrerin, Tänzerin und Choreografin, Referentin und Dozentin in Bereich Sport, Tanz und Gesundheit unterwegs.

Sie wird bei uns als Solistin zu sehen sein, aber auch mit ihrer Gruppe „Salamm Namaste“.

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Nisa Mayanin

Reisen aus Bad Camberg zu dieser Show an. Für Nisa Mayanin ist der Spaß in der Gruppe sehr wichtig. Darum wählen sie gern Musik und Choreografien, die etwas flotter sind. In der Vergangenheit haben sie auch gerne in andere Musikrichtungen „reingetanzt“. Sie werden uns sicher wieder mit ihrem Auftritt überzeugen.

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Amar Abjad

bedeutet übersetzt aus dem arabischen „Rot-Weiß“ und wurde von Majida im September 2009 über anfängliche „Schnupper-Workshops“ von Mai-August 2009 ins Leben gerufen. Dahinter verbirgt sich die Hobbygruppe Orientalischer Tanz im Rot-Weiß-Club. Die Gruppe besteht aus Tänzerinnen unterschiedlicher Vorkennnisse und trainiert jeden 2. Samstag im Clubheim des Rot Weiß Clubs in Gießen.

Raqsmasarat

Raqs Masarat

Der Name der Gruppe “Raqs Masarat” bedeutet frei übersetzt aus dem arabischen “Tanz der Freude”.

Raqs Masarat wurde März 2009 von Majida in Solms-Oberbiel bei Wetzlar „ins Leben gerufen“. Die Tänzerinnen sind mit viel Freude und Enthusiasmus dabei, trainieren regelmäig jede Woche in Oberbiel. Einige von Ihnen haben schon sehr viel Auftritts-Erfahrung gesammelt, andere sind mit dem OT Virus erst seit ein paar Jahren infiziert.

Die Choreografien werden eigens von Majida für die Gruppe erstellt.

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Violet Diamonds“ vom Knuts Hut Club Groß-Felda

Ein Teil der Gardetanzgruppe „Violet Diamonds“ vom Knuts Hut Club Groß-Felda, wird ihr Debut im orientalischen Tanz geben.

Ein Großteil tanzt nunmehr schon seit Kindertagen in den unterschiedlichsten karnevalistischen Tanzgruppen. Tanzerfahrungen im Orientalischen Tanz haben sie allerdings bislang noch keine.

Extra für diese Show haben sie in einem Workshop einen Tanz erarbeitet, den sie präsentieren werden.

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