Tanz durch den Orient 2014

Flyer2014Was für eine Show!

Auch dieses Jahr fand am 14. Juni wieder unsere Show „Tanz durch den Orient“ in der Volkshalle in Pohlheim statt, die unter dem Motto „Orient meets Mittelalter“ stand. An diesem Abend stand zum ersten Mal eine Live-Band, die Mittelalterband Zackenflanke aus Bayern, auf der Bühne und hat die Tänzerinnen musikalisch unterstützt.

Um 19:30 Uhr wurde die Show durch einen „Einmarsch“ eingeleitet. Mit Trommeln und Dudelsack zog die Live-Band Zackenflanke durch das Publikum und führte die Tänzerinnen auf die Bühne. Angesagt wurden die einzelnen Gruppen und Tänzerinnen von „Hjal Vindur Erwinson“, der in lockerer, mittelalterlicher Manier durch das Programm führte.

Den Beginn der Show machten die Alenyas Sternchen, die jüngsten des Vereins Alenya. Anschließend tanzten die Subayas, die zweite Kindergruppe des Vereins, die einen Mittelalter-Fusion-Tanz mit Bändern einstudiert hatten. Danach folgte ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das durch die verschiedenen Tanzstile wie Folklore, Orientalisch, Fantasy, Tribal und Mittelalter, geprägt war. Nea´s Tribal aus Dillenburg, Fusionea, Morgana aus Siegen, Serpenta und Kalasiris aus Oberschwaben und Alamara aus dem Westerwald begeisterten das Publikum mit ihren Tribaltänzen. Die vereinseigene Gruppe Elsumeyla zeigte eine Mittelalter-Fantasy-Fusion, Shahena aus Kassel überzeugte mit ihren Ägyptischen Folkloretänzen Hagalla, Baladi und Melaya Leff sowie dem Felahi, einem Folklore-Krugtanz. Alyasha, ebenfalls aus dem Westerwald angereist, bot einen schwungvollen russischen Romatanz. Die unter ihrer Leitung stehende Gruppe Ghawazee zeigte ein orientalisches Tanztheater mit Masken. Die Gruppe Shtarytsa präsentierte ebenfalls einen Roma-Tanz. Einen sehr stimmungsvollen Fantasietanz „von den Elben“ gab es von der Solotänzerin Alea. Aus Frankfurt zeigte die Folkloregruppe des Studio Orienta unter der Leitung von Reyhan einen Shaabi-Tanz und einen Chobi aus dem Irak, in den sie auch das Publikum mit einbezogen. Alyasha bot in der Pause, draußen vor der Volkshalle, dann die Möglichkeit, zusammen mit ihr einen kleinen mittelalterlichen Tanz zu tanzen.

Die zweite Hälfte der Show startete mit rockigen Klängen der Live-Band Zackenflanke. Die Gruppen Morgana, Nea´s Tribal und die beiden vereinseigenen Gruppen Alenya Roses und Elsumeyla zeigten dann zur Live-Musik ihre Tänze. Zum Schluss kamen nochmal alle Tänzerinnen auf die Bühne und tanzten zusammen zur Musik von Zackenflanke. Auch das Publikum ließ sich durch die Energie der Live-Musik mitreißen und so hielt es viele Zuschauer beim abschließenden kleinen After-Show-Konzert nicht mehr auf den Stühlen.

Die Show wurde natürlich wieder von einem passendem Rahmenprogramm begleitet. Der „Suryoye-deutscher Freundschaftsverein e.V.“ hatte ein Buffet aus orientalischen Köstlichkeiten zubereiten. Kleidung, Accessoires, Schmuck, Met und vieles mehr boten diverse Händler auf dem mittelalterlich-orientalischen Bazar an.

„Eine tolle Show, tolle Organisation und ein super Publikum“ resümierte die 1. Vorsitzende des Vereins, Waltraud Eifried, nach der Veranstaltung.

Nach der Show ist vor der Show! Deshalb laden wir Sie jetzt schon ein, am 13. Juni 2015 wieder bei uns zu Gast zu sein. Dann heißt es wieder „Tanz durch den Orient – eine Orientalische Nacht“. Wir freuen uns schon sehr darauf, Nicole McLaren aus den USA wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Nachdem sie 2013 bei uns ihren letzten Auftritt in Europa hatte, macht sie 2015 während ihrer Europatournee wieder bei uns halt und wird uns mit ihren neuen Choreografien bezaubern. Delya und Lya Elcagu aus der Schweiz und noch viele mehr werden ebenfalls zu Gast auf unserer Bühne sein. 2015 verwandelt Alenya die Volkshalle in Pohlheim wieder in einen Traum aus 1001 Nacht und freut sich schon jetzt auf einen fantastischen Abend mit Ihnen!

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Unsere musikalischen und tänzerischen Gäste an diesem Abend waren:

ZackenflankeZackenflanke

Zackenflanke sind eines jener musikalischen Phänomene, die sich seit Anbeginn ihrer Geschichte alle Türen offen gelassen haben, sich weder einschränken noch in ihrer Ausrichtung Grenzen setzen. Ein Erfolgsrezept, das völlig aufgeht, atmet und lebt – die bayerische Fraktion kredenzt ein facettenreiches Potpourri mittelalterlicher Kaskaden.
So bilden mittelalterliche Marktmusik und Neofolk die Basis, werden aber mit allerlei stilistisch pikanten Zutaten à la orientalischer und irischer Elemente als auch mit Folk- und Rockanleihen komplettiert.
Sowohl bei Walking Acts als Gassenmusiker nur mit Trommeln und Dudelsäcken inmitten der Zuschauer, als auch auf der Bühne als Live-Band mit zahlreichem Schlagwerk sowie Dudelsack, Drehleier, Nykelharpa und Bouzouki entsteht durch die musikalische Mannigfaltigkeit sowie den anheizenden Sprüchen der Akteure eine spannende Interaktion mit dem Publikum. Mit der Klangkraft der Musik und den amüsanten Verbalattacken überzeugt Zackenflanke jedes Publikum.
Ab diesem Jahr wird die Band mit einer weiteren Dudelsackspielerin und ergo zu siebt auf der Bühne stehen. Die Verstärkung ist keine Unbekannte: Freya die Schwarze (Lupus Vagabundus, Reysswolf) hat sich den Zackenflanken angeschlossen und auch schon anno 2013 beim einen oder anderen Auftritt ein Stück auf dem Sackpfeif oder anderen obskuren Instrumenten unterstützt.
www.zackenflanke.dewww.facebook.de/zackenflanke

neas2Neas Tribal

Der Stamm Neas Tribal besteht seit 1999 und gehört damit in der
deutschen Tribalszene inzwischen schon zu den alten Hasen. Mit dieser langjährigen Erfahrung und der ständigen Aufnahme von neuen Ideen und kreativen Entwicklungen hat Neas Tribal einen ganz eigenen, sehr dynamischen Stil entwickelt. Fließende Formationen und korrekte Technik sind für den Stamm ebenso wichtig wie der Spaß am Tanz, die besondere Harmonie ihrer Gruppe und die Spontanität der Improvisation. Es ist immer wieder faszinierend, wie so unterschiedliche Frauen im Tanz zu einer Einheit verschmelzen und ihre Freude beim Tanzen auf das Publikum überspringen lassen. Eines der Geheimnisse ihrer einzigartigen Tanzenergie ist sicherlich die lebendige Verschmelzung an Bewegungen und Formationen, deren Ursprünge bei Fat Chance Belly Dance, den Gründerinnen des American Tribal Styles, und vielen anderen Künstlern liegen, vereint mit spannenden Eigenkreationen. Neas Tribal hatte bisher deutschlandweit und international Auftritte, unter anderem beim Bellyfusions Festival in Paris bis hin zum berühmten Tribal Fest in Sebastopol/USA. Außerdem findet man sie immer wieder mit
ihrem Zelt auf Mittelaltermärkten, wo sie mit ihrem prunkvollen Kostüm das Ambiente bereichern. Inzwischen gibt Gabriella, die Stammesmutter und Leiterin der Gruppe, die Essenz dieses Tanzerlebens von Neas Tribal weiter in Form der Neas Fundamentals Tanzausbildung, die bereits großen Anklang in Deutschland und den angrenzenden europäischen Ländern findet.

FusioneaFusionea

Fusionea tanzt Tribal Fusion im wahrsten Sinne des Wortes.
Durch unseren Mix aus klassischem ATS© und verschiedenen Stilrichtungen bemühen sie sich, sich vom allgemeinen Tribal Fusion Bild abzuheben.
Geleitet werden sie von Gabriella, die die Gruppe 2006 gegründet hat. Gabriella hat die Tribalszene in Deutschland massgeblich geprägt. In kreativer Zusammenarbeit entstehen die Choreografien, mit denen sie ihren eigenen Stil Ausdruck verleihen und diesen ausleben. Ihr Repertoire beinhaltet sowohl Choreografie, wie auch Improvisationen, welches eher ungewöhnlich ist für die deutsche Tribal Fusion Szene. Fusionea hat Gefallen an schneller, energievoller Musik und präsentieren Musik, Bewegung und Kostüm als eine abgerundete Einheit.

Tribalstamm_MorganaMorgana

Der Tribalstamm Morgana aus Siegen wurde 2007 gegründet, besteht aus 9 aktiven Tänzerinnen und tanzt seither in fester Formation auf Mittelaltermärkten, Shows und privaten Veranstaltungen. Der Stil orientiert sich an ITS und Neas Style. Morgana tanzt ausschließlich improvisiert, so dass jeder Tanz auch für die Tänzerinnen ein einmaliges Erlebnis ist.

Alea1Alea

Alea ist ausgebildete Tanzpädagogin mit Schwerpunkt Bewegungslehre nach Laban, Kreativer Tanz und Improvisation. Einfühlsam und sympathisch vermittelt sie ihr Können im Orientalischen Tanz, Bollywood, Gipsy und Tribal Dance, wobei sie immer Raum für kreative Impulse lässt. Schon immer reizte es sie, das Ungewöhnliche mit dem Herkömmlichen zu verbinden. So gehört sie auch zu den wenigen Tänzerinnen, die Feuer als Element gekonnt in ihren ausdrucksstarken Tanz einbindet, mit ihm spielt und anmutig mit den Flammen tanzt. In unserer Show wird sie einen stimmungsvollen Fantasietanz “ Von den Elben“ darbieten.

AlamaraAlamara

Die Gruppe Alamara stammt aus dem Westerwald und wird von Alea seit einigen Jahren trainiert. Ob klassisch orientalisch, modern und keck, romantisch verträumt oder mit riesigen Federfächern verzaubernd – die Gruppe ist immer für Neues zu haben. So haben sie sich von Aleas Leidenschaft für den faszinierenden Gruppentanz „Tribal Style“ begeistern lassen und zeigen geballte Lebenslust und Frauenpower.

AlyashaAlyasha

…eine Reise in die Phantasie.

Das Publikum erlebt die Tänzerin und Tanzpädagogin Alyasha stets wandlungsfähig, von elegant über frech/ kokett bis hin zu mystisch und fantastisch. Langjährige Erfahrungen im Klassischen Ballett und im Orientalischen Tanz sind die Grundlage für Alyashas phantasievolle tänzerische Darbietungen die das Publikum deutschlandweit immer wieder mitreißen und verzaubern.

GhawazeeGhawazee

Fantasievolle Choreographien und eine ganz besondere Ausstrahlung zeichnen das Ensemble Ghawazee unter der Leitung von Tänzerin und Tanzpädagogin Alyasha aus. Das Repertoire reicht vom klassisch orientalischen Tanz bis hin zum Tanztheater mit orientalischen Elementen. Das Ensemble ist in ganz Deutschland unterwegs und konnte das Publikum bisher mit immer wieder neuen Tanzgeschichten verzaubern.

Shahena - FelahiShahena

Als überregionale Tänzerin, Dozentin und Choreographin ist Shahena nicht nur in Kassel und Umgebung für ihre Qualität und Vielseitigkeit bekannt. Ihre Liebe zum Orientalischen Tanz und der Ägyptischen Folklore unterstreicht den Charakter ihrer kreativen Arbeit auf diesem Gebiet. Shahena’s mitreißender Unterricht beeindruckt durch ihre einfühlsame, erfrischende Art. Neben den liebevoll und gründlich angeleiteten Tanzübungen basiert ihr Unterricht auf Körperwahrnehmung, die für die isolierten Grundbewegungen hilfreich ist und einen entspannten Einstieg in den Bauchtanz ermöglicht. Ihre eigens ausgearbeiteten Unterrichtseinheiten überzeugen durch klare Strukturierung und auf das abgestimmte Konzept des jeweiligen Themas.

Sie liebt die Kommunikation, die während eines Auftrittes zwischen der Tänzerin und dem Publikum entsteht und tanzt demzufolge gerne frei oder in einer Teilchoreographie, die genügend Raum für ihre spontane Interpretation des Liedtextes zulässt. Ihre kokette Art erfreut und unterhält die Zuschauer.

Kalasiris Serpenta / Kalasiris

Die Gruppe Kalasiris stammt aus Süddeutschland. Genauer gesagt aus Oberschwaben. Die Gruppe tanzt unter der Leitung von Serpenta. Das Studio Serpenta (Pionierin des Mittelalter Tribaltanzens) geht zurück zu den europäischen Wurzeln. Die musikalischen und tänzerischen Ursprünge sind hier in der mittelalterlichen Musik und ihren Tanzschritten zu finden. Mit einem Mix aus orientalischer, indischer u. europäischer Folklore ist ein ganz eigenständiger Stil entstanden. Es ist ebenso wie der ATS und Tribal Fusion ein reiner Fantasietanz der eigenen stilistischen Regeln folgt. Die Kostüme sind, wie der Tanz und die Musik, folkloristisch inspiriert. Alle Kostüme sind von den Tänzerinnen, im Sinne des Tribalstammes Gedanken, nach Entwürfen von Serpenta selbst angefertigt.

Folklore ReyhanFolkloregruppe des Studio Orienta

Diese Gruppe des Studio Orienta widmet sich ausschließlich der Folklore. Unterschiedliche Tänzerinnen widmen sich Folkloretänzen des Nahen Ostens. Die Gruppe besteht erst wenige Monate und da die Frauen „aus allen Himmelsrichtungen“ mit weitem Anfahrtsweg kommen, ist das Training sehr gestrafft. An diesem Abend nun das „Erstlingswerk“ ein „Shaabi-Tanz“ und anschließend ein „Chobi“ aus dem Irak.

Amar Abjad GiessenTanzt 27.10.13-5Amar Abjad

bedeutet übersetzt aus dem arabischen „Rot-Weiß“ und wurde von Majida im September 2009 über anfängliche „Schnupper-Workshops“ von Mai-August 2009 ins Leben gerufen. Dahinter verbirgt sich die Hobbygruppe Orientalischer Tanz im Rot-Weiß-Club. Die Gruppe besteht aus Tänzerinnen unterschiedlicher Vorkenntnisse und trainiert jeden 2. Samstag im Clubheim des Rot Weiß Clubs in Gießen. Mit der eigenen Schnuppershow im Rot-Weiß-Club Gießen und den verschiedenen Veranstaltungen und Auftritten, haben sie in der Zwischenzeit schon eine gewisse Bühnenerfahrung erworben, die sie mit Anmut präsentieren.

20130907_213637_IMG_5750Shtarytsa

Shtarytsa, ein Tanz-Ensemble, das sich mit großer Leidenschaft und Lebensfreude den Tänzen und somit auch der Kultur der osteuropäischen Roma (ugs. auch als Zigeuner- oder in der englischen Version als Gypsytanz bezeichnet) widmet. („Shtar“ bedeutet auf Romanés „vier“; so entwickelte sich der künstlerische Name für das Ensemble: Shtarytsa. Die Besetzung des Ensembles durch die Tänzerinnen La Ina (Ingrid Wortmann-Wilk), Majida (Renate Majcher) und Zuleykha Viana (Solveigh Hümmer), die allesamt als Solistinnen und Trainerinnen über langjähriges und fundiertes Fachwissen in Flamenco, Orientalischem- und Indischem Tanz verfügen, garantiert eine charakterstarke Umsetzung von Musik und Tanz.

 

Subayas und Alenyas SternchenSubayas und Alenyas Sternchen

Die Kindergruppen des Vereins. Ein Teil der jungen Tänzerinnen tanzt nun schon seit 2009 im Verein. Sie konnten schon mit einigen Auftritten ihr Können unter Beweis stellen. Die Choreografien werden kindgerecht mit viel Spaß geübt und langsam im Schwierigkeitsgrad gesteigert.

ElsumeylaElsumeyla

Das Miteinander steht hier im Vordergrund und ergibt sich – sowohl bei der gemeinsamen Musikauswahl, als auch den zusammen erstellten Choreographien – wie von selbst. Es besteht zwischen den Tänzerinnen eine ganz besondere Welle, die es ganz leicht macht, die Ideen des anderen aufzunehmen und auszubauen.

Elsumeyla zeichnet sich besonders durch den daraus entwickelten, eigenen Stil aus. Gerne wird dabei auch ein Ausflug in eine andere „Zeit“ unternommen, mit Accessoires gearbeitet und in andere Stilrichtungen fusioniert.

SONY DSCAlenya Roses

Unsere Gruppe der “ersten Stunde”. Diese Tänzerinnen kommen komplett aus der “Schmiede des Vereins”. Die Übungsleiterin hat sie in die ersten Schritte des orientalischen Tanzes eingeführt und sie zu dem gemacht, was sie jetzt sind: Eine engagierte und motivierte Gruppe, die eigene Ideen entwickeln und mit einbringen. Tänzerinnen, die Spaß am orientalischen Tanz haben und dies auch in ihren Choreografien, die direkt auf sie zugeschnitten und erstellt werden, zum Ausdruck bringen. Die Motivation unserer “Rosen”, regelmäßiges Training und Vorbereitungen zu Veranstaltungen tragen dazu bei, dass die Gruppe gefordert und gefördert wird. Alenya Roses konnten als gern gesehene Gäste schon bei einigen Veranstaltungen beweisen was sie können und ernteten dafür großen Applaus.

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